Gut zu wissen
- Pleurale und/oder mediastinale Thoraxdrainagen sind postoperative Standardverfahren nach Herz-/Thoraxoperationen.
- Digitale Systeme werden als Teil der ERAS-Guidelines (Enhanced Recovery after Surgery) für das perioperative Management nach einer Lungenoperation zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse2 empfohlen.
- Digitale Thoraxdrainagen bieten eine kontinuierliche, streng kontrollierte, ununterbrochene Drainage ab dem Operationssaal3 und ermöglichen schnelle, objektive klinische Entscheidungen.4
- Digitale Thoraxdrainage- und Überwachungssysteme bieten Patienten Mobilität und Unabhängigkeit in der postoperativen Phase.5
- Frühzeitige Mobilisierung nach Herzoperationen trägt augenscheinlich zur Prävention von postoperativen Komplikationen, Steigerung der Funktionsfähigkeit und Verkürzung des Krankenhausaufenthalts bei.6
- Herkömmliche analoge Drainagesysteme (mit Wasserschloss) führen zur Immobilität des Patienten sowie zur subjektiven Beurteilung von Luftleckagen, wodurch eine hohe Interobserver-Variabilität bei der Quantifizierung der Luftleckage7 und bei der Entscheidung entsteht, wann die Drainage entfernt werden sollte.8